Warum Andere ?
Wir sind völlig überzeugt von dem was die Winzer um Terres de Gaillac oder die Winzer unter N&P machen. Aber es sind doch auch noch einige zu erwähnen, die auch qualitativ erstaunliche Dinge anbieten können.
Um den Sprung in diese Kathegorie zu schaffen, muß schon einiges geboten werden. Die Messlatte liegt sehr hoch und es bedeutet keine 2.Klasse. Diese Winzer können mithalten, sind nur keiner der beiden Gruppierungen angeschlossen.
Hier auf dem Anwesen herrscht und waltet Aurélie Balaran vom Escausses-Clan nach gutdünken. Sie hat die Rebflächen für dieses Gut einem alten renommierten Winzer abgekauft und bearbeitet sie jetzt in Eigenregie. Sie liegen im Herzen der besten Premiers Cotes Lagen direkt neben denen von Plageoles.
Für den ersten Jahrgang hat sie für den Roten und Weißen funkelhagelneue 400-L-Barriquefässer angeschafft. Doch sei direkt allen Anhängern von Holz schon gesagt, daß die alten Reben die hier stehen selbst neuen Fässern Parolie bieten können und die Weine nach 10 Monaten im Faß alles andere sind als holzlastig. Es wurden feinste Tropfen die prompt in Maçon und anderswo ,noch jung abgefüllt, Medaillen erhielten.
Lucas Merlo ist die neueste Neuerscheinung in dem Gebiet. Kaum hat er seinen ersten großen Auftritt auf der Fête des Vins, schon ist der Jahrgang seines Spitzenroten schon ausverkauft. Das ist natürlich bei Produktionsmengen von maximal 2000 Flaschen, aber für einen Neueinsteiger, der direkt auf hohem Niveau mitspielen will - und kann - erstaunlich.
Mit 30 Jahren zählt auch er zu den Jungen. Und seine 5 ha die mitten in den Premiers Cotes liegen, versprechen mit Rebbeständen von über 20 Jahren einiges um damit guten Wein zu machen.
Die Domaine im nördlichen Teil vom Gaillacgebiet bleibt wegen einem Jahrgang in ewiger Erinnerung. 1996er Cuvée Alexandra. Wenn ein Wein jemals mit Cassis in Verbindung gebracht wurde, dann wäre dieser Jahrgang die 120% Ausführung gewesen. Bombastisch.
So sind wir hier verwöhnt und behalten jeden Jahrgang im Auge. Und während dessen kann die Domaine mit einem Primeur punkten, der dem von Labarthe in nichts nachsteht.
Auf dieser Domaine wird ähnlich wie auf Labarthe traditionelle Machart mit neuester Technik verbunden. Die Roten lassen wir hier aussen vor und werden sie in besonders gelungenen Jahrengängen anbieten.
Als Produkt gesetzt sind allerdings hier der Mousseux, der Bourru und der Jus de Raisin. Sie bieten regelmäßig extreme Qualität und sind Spezialitäten, die sonst so nicht zu finden sind.
Bertrand Dauzat hat zwar erst 2007 seine Domaine offiziell gegründet, allerdings waren schon einige Jahre Vorbereitung bis dahin vergangen. Er gehört auch zu der jungen Garde neuer Winzer im Tarn, die ökologisch-alternative Vorstellungen in ihrem Innersten verankert haben. br>Ein nachbarlicher Winzer der inzwischen ohne Nachfolge gestorben ist, war ein alter Jugendfreund von Robert Plageoles. Daher kannte Betrand dieses Urgewächs des gaillac'schen Weinanbaus schon als Kind. Anfang 2000 gab es einige intensive Gespräche mit Robert, der ihm immer die noch auf Bertrands väterlichem Hof stehenden Rebstöcke ans Herz legte. br>Robert erkannte das Potenzial der Lagen und der Reben. So war eine der ersten Taten 2005 Prunelard an zu pflanzen. Mit der Tat war der Ausstieg aus seinem alten Beruf besiegelt und die Produktion begann.
Alban de Genouillac ist seit 2005 Besitzer der Domaine in der Nähe von Michel Issaly. Ihre Lagen stossen direkt aneinander. Er hat von Anfang an gründliche Arbeit geleistet und krempelte die Domaine im wahrsten Sinne komplett um indem er zuerst einmal große Teile des Rebbestands rhoden ließ. br>Ihm war klar, das Qualität von Wein und Leben nicht mit großen Anbauflächen korreliert. Er konzentrierte sich von Anfang an auf Stimmigkeit. Die geht soweit, dass wenn man an der Domaine vorbeifährt, man sich fragt welch ein Zufall es war, das jemand dessen Nachnahme Genouillac ist, eine Domaine zum Verkauf findet, die schon genau so heisst. Das scheint allerdings nur so, weil er der Domaine tatsächlich den Namen gegeben hat und so pefekt die Schrift auf das alte Gebäude brachte, dass es aussieht, als wenn der Schriftzug schon immer dort war. br>Diese Beachtung von selbst nebensächlichen Kleinigkeiten spiegelt sich aber auch im Großen. Und das schmeckt man beim Probieren seiner Weine.
Susanne und Philippe zählen vielleicht zum sympatischsten, was die Gemeinde Cahuzac zu bieten hat. So verwundert es nicht, von vielen anderen unserer Winzer zu hören, daß es gute Freunde sind. Dazu passt auch die romatische Geschichte ihres Kennenlernens während eines Partnerschaftsfestes von Maar in der Eifel und Cahuzac und der daraus folgenden Heirat und Susannes's verbleiben in Frankreich.
Zum Glück könnte man sagen.
Die hier vorgestellten Bagweine wollen wir Ihnen nicht vor enthalten. Sie sind für den Alltagsbedarf bestens geeignet und durch das Vakuumsystem, einmal geöffnet bei entsprechenden Lagerbedingungen, ca. drei Wochen ohne Probleme zu genießen.
Hier möchten wir uns wirklich einmal zu dem hinreißen lassen, was wir bei den Weinen vermeiden, zu großen Sprüchen : diese Qualitäten scheuen keine Konkurrenz durch Bagweine im gleichen Preissegment.
Wer also gerne mittags oder abends ein Glas Wein zum Essen trinken möchte und Flaschenweine einfach das Budget sprengen, dann können Sie hier eine Lösung finden.